"Nicht die Täter schreien sondern die Opfer" - Neues Angebot bei Team Mohr: Die Schmerztherapie

PUBLISHED 13 Jul 2016
HITS Read 4581 times MODIFIED Last modified on Wednesday, 13 July 2016 09:03

Die Schmerztherapie ist ein Konzept, das vor 15 Jahren von Florian Hockenholz entwickelt wurde. Florian Hockenholz hatte viel mit Patienten zu tun, die unter chronischen Schmerzen litten. Durch intensive Beobachtung hat er festgestellt, dass die Ursache nicht immer dort liegt, wo es schmerzt. Mit dieser Erfahrung hat er das so genannte Ebenen Modell entwickelt. Mit Hilfe dieses Modells kann der Therapeut die richtigen Ursachen von bestimmten Beschwerden ermitteln.

Die lokale Ebene beschreibt den schmerzhaften Bereich. Oftmals kommen die Patienten nicht direkt nach der Traumatisierung zur Behandlung, sondern erst Tage, Wochen oder Monate später. Dann ist es selten, dass nur diese eine Ebene betroffen ist.

Die fasciale Ebene erklärt unterschiedliche, manchmal weit auseinander liegende Schmerzpunkte von Schmerzauslösern. Dies können z. B. Probleme im Sprunggelenk durch fasciale Züge, Beschwerden im Knie oder Beckenbereich aber auch in der Halswirbelsäule sein.

Zur segmentalen Ebene gehört der Spinalnerv mit seinem eingeordneten Wirbelsäulensegment. Dazu kommen noch Nerven aus Plexus und die so genannten peripheren Nerven. Zum Beispiel kann eine Dysfunktion in den Lendenwirbelsäulesegmenten Beschwerden in unterschiedlichen Stellen in den Beinen zu Folge haben.

Auf der vegetativen Ebene geht es um die Steuerung in Sympathikus und Parasympathikus. Die Schmerzen können stärker werden, wenn in diesem Bereich eine Fehlregulation zu finden ist. Die Störungen können sich unterschiedlich äußern: Durchblutungstörungen, Kapselspannung, Störung der Organfunktion etc.

Viscerale Probleme können auch Schmerzen auslösen. Die bekanntesten Beispiele sind Kiefer- und Schulterschmerzen.

Die einzelnen Ebenen werden nacheinander untersucht und falls nötig auch behandelt. Die einzelnen Ebenen müssen dabei nicht zwingend in der Reihenfolge untersucht werden, man kann auch nur eine Ebene untersuchen und behandeln. Abhängig von der therapeutischen Erfahrung lassen sich auch weitere Ebenen integrieren.

Durch eine gute Anamnese und die Anwendung des Ebenen-Modells kann man gut erkennen, ob die störenden Faktoren nur primäre oder sekundäre Dysfunktionen/Läsionen sind. Nur wenn man die primäre Ursache erfolgreich behandeln kann, kann man erwarten, dass sich die sekundäre (die durch das Ebenen Modell in Zusammenhang stehen) Ursache verbessert.

Bei rezidiven Beschwerden, die immer wieder mit anderen physiotherapeutischen Techniken behandelt werden müssen, aber trotzdem nach einigen Tagen, Wochen oder Monaten zurückkehren, ist es sinnvoll sich an einen Schmerztherapeuten zu wenden. Spezialisiert auf den Bereich der Schmerztherapie ist unsere Physiotherapeutin Kathrin Mlotek. Bei weiteren Fragen zur Schmerztherapie oder zur Terminvereinbarung wenden Sie sich gerne an uns.

Team Mohr GmbH

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